Tips for Hiking with your Dog

Wandern ist eine perfekte Möglichkeit, die Natur zu erkunden und gleichzeitig gesund zu bleiben. Studien belegen, dass der Aufenthalt im Freien die Produktion von Endorphinen oder Glückshormonen steigert. Wandern mit deinem Hund ist also eine lohnende Erfahrung für dich und deinen pelzigen Freund.

Hunde sind von Natur aus Entdecker und es macht einfach Freude, zu sehen, wie sie aufgeregt mit dem Schwanz wedeln, wenn sie unterwegs neue Gerüche erschnüffeln. Eine Wanderung mit deinem Hund ist eine körperliche Aktivität, die Spaß macht und die die Bindung zu deinem Haustier stärkt.

Wandern erfordert jedoch Vorbereitung und Aufmerksamkeit, um Sicherheit und Spaß zu gewährleisten. Der folgende Artikel bietet wichtige Tipps und Erkenntnisse für diejenigen, die mit ihrem Hund wandern möchten, und geht auf häufige Bedenken und notwendige Vorbereitungen ein.

Die Grenzen deines Hundes beim Wandern kennen

Wie Menschen, haben auch Hunde körperliche Einschränkungen. Wenn du mit deinem Hund wandern gehst, solltest du seine körperlichen Einschränkungen kennen. Verschiedene Hunderassen und -alter haben unterschiedliche Ausdauerniveaus und Fähigkeiten, sodass es wichtig ist, die Wanderung an ihre spezifischen Bedürfnisse anzupassen.

Wie weit kann ein Hund an einem Tag laufen?

Die Entfernung, die ein Hund an einem Tag zurücklegen kann, hängt von der Rasse, dem Alter sowie dem Gesundheits- und Fitnesszustand ab. Normalerweise können junge und gesunde Hunde größerer Rassen wie Labrador Retriever, Deutsche Schäferhunde und Border Collies 16 bis 32 Kilometer wandern.

Kleinere Rassen, ältere Hunde oder solche mit gesundheitlichen Problemen können kürzere, gemütlichere Wanderungen von 1,5 bis 5 Kilometern bewältigen.

  • Ausdauernde Hunderassen wie Siberian Huskies, Border Collies und Deutsch Kurzhaar sind auf Ausdauer gezüchtet und können bei entsprechender Ausbildung und Kondition problemlos Wanderungen von mehr als 16 Kilometern bewältigen.
  • Hunderassen mit mittlerer Ausdauer wie Golden Retriever, Labrador Retriever, Australian Shepherd, Beagle und Cocker Spaniel können bei entsprechender Kondition Wanderungen von 8 bis 16 Kilometern bewältigen.
  • Rassen mit geringer Ausdauer, wie etwa brachyzephale Rassen, Hunde mit kurzer Nase und flachem Gesicht wie Möpse, Bulldoggen und Shih Tzus oder kleinere Rassen mit kurzen Beinen haben möglicherweise Probleme mit Wanderungen von mehr als 3–5 Kilometern.

Überanstrengung vermeiden

Beim Wandern ist es wichtig, die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden Ihres Hundes zu erhalten. Deshalb haben wir uns so viel Mühe mit der Entwicklung unserer orthopädischen Hundebetten gegeben. Du solltest Massnahmen ergreifen, um deinen Hund beim Wandern nicht zu überanstrengen. Wenn du die Anzeichen von Erschöpfung erkennst und weisst, wie du die Aktivität angemessen einteilst, kannst du eure Wanderungen unterhaltsam und sicher gestalten. Der folgende Abschnitt behandelt die Anzeichen von Erschöpfung und bietet Tipps zur Steuerung des Energieniveaus deines Hundes beim Wandern.

Anzeichen von Erschöpfung bei Hunden

Du solltest auf die folgenden körperlichen Anzeichen von Erschöpfung achten, die dein pelziger Freund beim Wandern zeigen kann.

Schweres Hecheln, Sabbern, Lethargie oder ein schleppendes Tempo. Wenn dein Hund häufig stehen bleibt, sich weigert weiterzugehen oder Schatten sucht und sich hinlegt, sind dies Anzeichen dafür, dass er müde ist oder überhitzt.

Überanstrengung vorbeugen

Wenn du die körperlichen Grenzen deines Hundes kennst, kannst du Überanstrengungen vermeiden und dafür sorgen, dass die Wanderung für ihn angenehm bleibt.

Beginne mit kurzen Wanderungen und steigere die Distanz allmählich, wenn dein Hund fitter wird. Achte darauf, dass du ausreichend Wasser dabei hast und mache regelmässig Trinkpausen, insbesondere an heissen Tagen.

Wichtige Wandervorbereitungen mit deinem Hund

Für ein erfolgreiches Wandererlebnis sind Vorbereitungen für dich und deinen vierbeinigen Begleiter erforderlich. Folgendes solltest du einpacken:

  • Wasser und faltbarer Napf: Nimm ausreichend Wasser für dich und deinen Hund mit.
  • Futter und Leckerlis: Bringe zusätzliches Futter und Leckerlis mit, damit dein Hund genügend Energie hat.
  • Notfallset: Enthält grundlegende Erste-Hilfe-Materialien für dich und dein Haustier.
  • Leine und Halsband: Stelle sicher, dass dein Hund ein gut sitzendes, bequemes Halsband und eine stabile Leine hat, die lang genug ist, damit er bequem seine Umgebung erkunden und dabei trotzdem die Kontrolle behalten kann.
  • Kotbeutel: Verantwortungsbewusste Tierhaltung ist unerlässlich. Packe immer genügend Kotbeutel ein, um die Hinterlassenschaften deines Hundes zu beseitigen.

Tageszeit und Wetter

Plane deine Wanderungen in den kühleren Tageszeiten, am frühen Morgen oder am späten Nachmittag, um die Mittagshitze zu vermeiden, die dein Hund als zu stark empfinden wird. Überprüfe vor der Abreise den Wetterbericht und vermeide Wanderungen bei extremen Wetterbedingungen wie Hitzewellen oder Gewittern.

Wo kann man in der Schweiz mit Hund wandern?

Die Natur der Schweiz ist eine fantastische Umgebung. Berge, Seen und Wälder laden zum Erkunden und Wiedereintauchen in die Natur ein. Die Website www.h-und.ch bietet ein sehr nützliches Verzeichnis, um speziell für Hunde geeignete Wanderwege zu finden. Du kannst nach barrierefreien Wanderungen und Wanderungen mit Abkühlungsmöglichkeit filtern.

Schlusswort

Wandern mit einem Hund ist eine unterhaltsame und erfüllende Aktivität, erfordert jedoch sorgfältige Planung und Rücksichtnahme auf die Gesundheit deines Haustiers. Du und dein Hund können das Beste aus dem Wandern machen, indem du die Anzeichen von Erschöpfung erkennst, die richtigen Wanderwege auswählst und dich richtig vorbereitest.

Ich, Kerstin von PET & Co., habe einen Beagle und einen Cocker Spaniel. Wir gehen oft wandern und können diese Tipps nur empfehlen. Allerdings bin ich danach meist erschöpfter als meine Hunde.

Konsultiere immer deinen Tierarzt, bevor du mit deinem Hund wandern gehst, insbesondere wenn dein Hund nicht an längere körperliche Betätigung gewöhnt ist. Viel Spaß beim Wandern!